Otto der Große

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Otto I. wird 912 in Wallhausen, im heutigen Sachsen-Anhalt geboren. 929 heiratet er mit Edgith/Editha eine Prinzessin aus dem heutigen England. Edgith stirbt 951. Ihre Gebeine werden im Magdeburger Dom beigesetzt. Otto sichert die Grenzen seines Reiches durch Kriegszüge und diplomatisches Geschick. In zweiter Ehe heiratet er Adelheid von Burgund (heutiges Frankreich). Weil sie die Witwe des Königs Lothar von Italien ist, wird Otto dadurch auch König von Italien. Adelheid ist eine gebildete Frau. Es wird erzählt, dass sie ihrem Mann zumindest so viel Schreiben beibringen konnte, dass er unter Verträge seinen „Otto“ setzen konnte.
962 werden Otto und Adelheid in Rom durch Papst Johannes XII zu Kaiser und Kaiserin gekrönt. Sie arrangieren die Ehe ihres Sohnes Otto II. mit der byzantinischen Prinzessin Theophanu (aus der heutigen Türkei). 973 stirbt Otto I. in seiner Pfalz Memleben. Seine Gebeine ruhen im Hohen Chor des Magdeburger Domes. Adelheid überlebt auch ihren Sohn Otto II. und ihre Schwiegertochter Theophanu und übernimmt mit 60 Jahren die Erziehung für ihren Enkel Otto III. Sie stirbt 999 in dem von ihr gegründeten Kloster Seltz (heutiges Frankreich).